Gefällt mir nicht recht, aber was besseres habe ich nicht zu bieten. Das ist nun mal das, was ich zur Zeit mache.
Was mich stört: In letzter Zeit häufen sich hier die Spamkommentare. Wordpress sortiert die ja eher gleich für mich aus – manchmal meint’s es dann aber auch etwas zu gut -, aber ich frage mich, wie es überhaupt dazu kommt. Dabei tauchen in den Refferern eigentlich immer die gleichen Linksauf und ich verstehe nicht, wie von Pronseiten und amerikanischen Onlineshops eine Verbindung zu meinem Blog entstehen kann. Das ist mir ein Rätsel. Jedenfalls habe ich jetzt gut 30 Kommentare täglich im Spam-ordner und frage mich, ob es anderen Bloggern auch so geht.
Und: Ich schließe mein Fahrrad in unserem Hof an. Ich wohne in einer Genossenschaft, in einem eher ruhigen und friedlichen Bezirk (sehr viele Kinder, Rentner und Hunde hier!), die Mülltonnen sind eingezäunt, alles ist immer ordentlich. Aber irgendwo hier scheinen doch so ein paar Vollhonks zu wohnen, deren Erziehung gründlich gescheitert ist.
Gestern Nacht wurden mir meine Fahrradreifen zerstochen. Das Fahrrad, das neben meinem angeschlossen war, erlitt ein ebenso trauriges Schicksal. Bei solchen Erlebnissen kommt mir die Galle hoch, da möchte ich den Verursacher und seine Eltern an die Wand klatschen! Ich bin ein im Grunde guter Mensch, ich habe so etwas wirklich nicht verdient. Es passt nicht in mein Weltbild, dass man sich an fremdem Eigentum vergreift und dieses mutwillig zerstört. Es hat mich Geld und Zeit gekostet die Schläuche zu reparieren.
Ich sehe nicht ein, warum ich mich von solchen Idioten in meiner Freiheit beschränken lassen sollte. Mein Fahrrad muss nicht in den dunklen Keller, es steht jetzt weiter hinten auf dem Hof, bei den Motorrädern und trotzt den Halbstarken, die da kommen mögen. Und wenn ich jemals jemanden an meinem Rad rumspielen sehe, werde ich ihm die Hölle auf Erden bereiten. Dessen kann sich das Arschloch gewiss sein.
Mehr als das hier ist im Moment nicht möglich. Wie meine Tage bisher aussehen: früh aufstehen, weil es im Zimmer zu warm ist, auf dem Sofa liegen, Meerschweinchen füttern, Eiskaffee trinken, duschen, auf dem Sofa liegen, auf dem Balkon liegen, duschen, essen, auf dem Sofa liegen, duschen, schlafen. Okay, ein bisschen mehr schon, manchmal muss ich auch einkaufen.

Am Freitag Abend: Abiturzeugnis-Verleihung. (Nicht meine, ich habe schon.)

Am Samstag Abend: 27. Rocktreff im Berliner Volkspark Mariendorf.
Diese Fotos habe ich auch schon bei Flickr hochgeladen, aber vielleicht möchte sie ja nochmal jemand sehen. Sie sind aufgrund einer spontanen Melancholie und Idee entstanden. Es gibt noch mehr, aber das hier sind bisher die einzig bearbeiteten und ich bin sicher, dass ich das später wiederholen werde. Ich glaube, in mir entwickelt sich gerade eine neue Kreativität. Ich weiß nicht, ob die Bilder dem Betrachter gefallen, aber mir gefallen sie sehr. Ich bin seit langem wieder ’stolz’ – hoch gestochenes Wort –  auf etwas von mir.
Jetzt, da der Sommer doch langsam ins Land zieht, ist es Zeit, dass ich mal mein Frühlingsbild für das Projekt Vier Jahreszeiten hochlade. Aufgenommen Anfang April, als das Wetter ganz typisch frühlingshaft war. Wer noch einmal den Vergleich sehen möchte: Winter.
Vor (etwa) drei Wochen bin ich in meine erste eigene Wohnung gezogen. Vom 20. bis 25. Mai war ich dann aber erstmal weg, nämlich in Mecklenburg-Vorpommern, genauer in Kratzeburg auf dem Campingplatz “Naturfreund”. Dort fand das alljährliche JugendMedienCamp statt, das ich mitorganisiert hatte. Ich hatte schöne Tage mit Freunden, Medien und Sonne, aber leider kam ich mit sehr vielen Mückenstichen und Sonnenbrand wieder nach Berlin.
Inzwischen habe ich sogar Internet und auch die erste Einweihungsparty hinter mir. Wir haben auf dem Balkon gegrillt und trotz des vielen Alkohols ist alles heile geblieben.
Nun bin ich krank, freue mich über den ESC-Sieg dank Stefan Raab und Lena, räume meine Wohnung auf, mache Fotos, bereite mich darauf vor morgen wieder zu arbeiten und werde nun auch wieder regelmäßig bloggen.
Ich ärgere mich selbst schon toal solange nicht mehr gebloggt zu haben. Tausend Themen wuseln in meinem Kopf rum, über die ich gerne schreiben würde. Aber immerhin habe ich einen guten Grund, warum ich nichts von mir hören ließ: Schneller als erwartet bekam ich eine Wohnung und seit Montag wohne ich in dieser. Natürlich habe ich dort noch keine Möbel, kaum Essen, keine Beschäftigung, kein Telefon und kein Internet. Dieses habe ich aber endlich (vor zehn Minuten!) telefonisch bei einem Anbieter bestellt und in einer Woche sollte ich in meiner Wohnung online gehen können.
Bis dahin pendel ich immer wieder zu der Wohnung meiner Eltern, in der ich eh noch fast all meinen Besitz habe und wo ich vor allem Internet habe.
Also, der Prozess Umzug läuft.














